krea 17 kreativ schreiben2 startworkshop "kreatives schreiben"

 

 Nach einem 10-minüten Clustering zu vorgegebenen Begriffen (Trauer, Mädchen, Freiheit...) galt es, in 10 Minuten einen Text entstehen zu lassen.

 10-MINUTEN-TEXTE NACH CLUSTERING (zu vorgegebenen Begriffen) – Hier einzelne Ausschnitte:


Freiheit (von Lea Konopasek, 3C)

Ein Mädchen liegt auf einer großen Wiese. Zu erledigen hat sie nichts mehr. Sie ist einfach frei. […] Es ist Sommer und bis auf leisen Vogelgesang im Hintergrund ist es still. So still, wie schon lange nicht mehr. Das Mädchen liegt schon eine Zeit lang dort. Obwohl es zur Mittagszeit wärmer ist, wandert sie nicht in den Schatten, sondern bleibt inmitten des Feldes, auf der Wiese, wo die Sonne ihre Haut berührt, liegen…


Tag (von Emilia Kalss, 3C)

Der Himmel war von Wolken überzogen und das Licht der Sonne fiel durch die Blätter der Bäume auf den Boden, wo es die Schatten […] verlängerte. Es war ein schöner Tag. In den Bäumen zwitscherten die Vögel und man konnte deutlich das Lachen einiger Kinder hören, die etwas weiter entfernt auf Bäume kletterten. Die Sonne fiel durch die Blätter der Bäume, auf die sie kletterten.

 

Mädchen (von Theresa Laky, 3C)

Was ist ein Mädchen? Mädchen sind gleich viel wert wie Jungen. Wieso bekommen sie dann weniger Lohn? Mögen die Arbeitgeber vielleicht kein Rosa? Oder mögen sie keine Kleider? Auch wenn es laut Menschenrechten keinen Unterschied gibt, fühlt man sich als ein Teil des femininen Parts der Welt benachteiligt. Ein Teil des femininen Parts der Welt, ist das ein Mädchen?

 

Abschied (von Sophie Hirschmann, 3C)

Stille machte sich in der unendlichen Leere breit. Trauer infolge von trauriger Klaviermusik suchte sich in meinem Körper einen Platz. Träne um Träne fand ihren Weg auf meinem Gesicht. Es war laut, aber auch leise zugleich. Dröhnend kroch die elendige Schwärze des Todes und der Erde meine Kehle hinauf. Die Lebensmomente voller Glück und Freude waren vorbei. Kamen sie wieder? Waren sie jemals weggewesen? […] Nun war es still. So still und schweigsam wie schon lange nicht mehr.

 

Tag (von Alicja Kudlaty, 3C)

Der Tag beginnt. Die Sonne strahlt. Jeder Tag hat vierundzwanzig Stunden. Jede Stunde sollte man auskosten. Wenn man in der Früh aufwacht, hat man meistens gute Laune, doch es gibt auch Tage, an denen man schlechte Laune hat. […] Manchmal ist man krank. Manchmal ist man sogar so krank, dass man nicht geheilt werden kann. Deshalb sollte man alles genießen und jede Minute seines Lebens auskosten.

 

Abschied (von Valentina Jörgler, 3C)

Die Trauer des Todes ist schmerzhaft. Man braucht Zeit, die Gefühle zurückzuhalten. Das Leben hat ein Ende, für jeden. Das Ende ist traurig, aber für viele erlösend. Schwarze Kleidung und Stille beim Begräbnis. […] Der Raum, erfüllt von Stille, hebt Erinnerungen. Das Gefühl des Alleinseins. Das Leiden ist groß, man hat einen Freund verloren. Bilder oder Zeitunglesen erinnern an die traurigen Zeiten. Tränen des Schmerzes und der Trauer will man verstecken. Man sollte seinen Gefühlen freien Lauf lassen und die Stille zum Nachdenken nutzen. Der Schein der Kerzen erleuchtet den leeren Raum. Zeit zum Weinen nehmen und Ruhe einkehren lassen. Das Herz ist zerbrochen und ein Teil davon ist nicht mehr hier. Tränen fließen.

 

Freiheit (von Marlene Dier, 3C)

Sie war frei. Endlich hatte sie den Schulabschluss. Das 18-jährige Mädchen freute sich schon seit Wochen auf diesen Tag. […] Sie wollte im Herbst schon mit einem Studium starten. […] Doch nun war es still in ihrem Kopf. Die Matura war vorbei und sie konnte sich total auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Leise hörte man Vogelgezwitscher, welches durch die großen Fenster in ihr Zimmer drang. Wie schön es doch war, endlich frei zu sein!

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