i 17 ru startunsere sprachreise nach moskau

(Wpf Russisch)

Unsere Reise nach Moskau fand von 22. bis 29. September statt. Wir starteten mit dem Bus, der uns nach Wien brachte, wo wir unser Flugzeug nach Moskau bestiegen. Nach ein paar wenigen Turbulenzen und unserem ersten Eindruck von russischem Essen im Flugzeug, landeten wir am Abend am Moskauer Flughafen „Scheremetjevo“. Danach wurden wir zwei Stunden durch den Stadtverkehr zu unserem Hotel gefahren. Wir standen eine Weile im Stau und uns wurde zum ersten Mal die unglaubliche Größe der Stadt bewusst.


Unser Hotel lag süd-westlich des Stadtzentrums in einer sehr reichen und sauberen Gegend Moskaus. Von unserem Hotelfenster genossen wir den Ausblick auf einen großen Park und auf die beeindruckende, im „Zuckerbäckerstil“ erbaute, Lomonossow-Universität.
Da wir an einem Freitag ankamen, hatten wir gleich zwei freie Tage an denen wir die Universität, den Roten Platz, die Innenstadt und die Christ-Erlöser-Kathedrale bewundern konnten. Samstagabend besuchten wir das Ballett „Schwanensee“ in einem der berühmten Moskauer Theater. Es war wirklich toll und niemand bezweifelte, dass das die „Champions League“ des Balletts war, wie Herr Professor Papst so schön sagte.
Am Montag mussten wir dann auch schon in die Schule. Wir fuhren mit dem Bus ca. 20 Minuten und starteten gleich mit einer Stunde Mathematik, in der wir relativ gut mitkamen. In dieser Stunde machten wir auch gleich unsere ersten Bekanntschaften mit den sehr netten, russischen Schülerinnen und Schülern.
Nach einer kurzen Schulführung machten wir eine Schifffahrt auf der Moskwa, auf der wir uns einen guten Überblick über einen kleinen Teil der Stadt verschafften. Danach hatten wir eine wenig Freizeit, in der wir uns mit unseren russischen Klassenkollegen trafen.
An den nächsten drei Tagen verbrachten wir immer ungefähr zwei bis drei Stunden in der Schule und an den Nachmittagen erkundeten wir die Stadt. Unter anderem bekamen wir auch eine Führung innerhalb des Kremls, schauten ein Ice-Hockey Spiel an und gingen in den Zirkus. Wir wurden äußerst herzlichst in Moskau empfangen und herumgeführt. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Baranovskij, den Direktor der russischen Schule und Natascha, die Deutschlehrerin der Schule. Obwohl wir noch gerne ein paar Tage geblieben wären, mussten wir trotzdem am Freitag unsere Koffer packen und die Heimreise antreten.
Insgesamt war Moskau eine sehr beeindruckende Stadt, weil sie sehr, sehr weitläufig und sehr sauber ist und das bei fast 12 Millionen Menschen! Wir hatten uns die Stadt alle viel kommunistischer vorgestellt als sie im Endeffekt war, denn sie war sehr europäisch, eher amerikanisch um genau zu sein. Die Menschen waren zum Großteil introvertiert, doch wenn man sie dann etwas fragte, waren sie sehr freundlich. Vor allem die russischen Jugendlichen waren sehr herzlich und gastfreundlich. Wir hatten eine Menge Spaß in Moskau!

 

  

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