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Vom 24. bis zum 30. Oktober nahm Mag. Christoph Krasser, gemeinsam mit KollegInnen aus anderen österreichischen Schulen sowie SchulpsychologInnen und VertreterInnen des Schulqualitätsmanagementteams der Bildungsdirektion Steiermark, an einer umfassenden Fortbildungswoche in den „FRIDA“ Schulen in Vänersborg und Göteborg teil.

Der schwedische Weg
Das schwedische Schulsystem gewährleistet einen kostenfreien Betreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Geburtstag, eine verpflichtende Vorschulklasse für alle Sechsjährigen, anschließend folgt die Gesamtschule bis zu einem Alter von 16 Jahren. Wer Richtung Studium gehen möchte, absolviert danach noch drei Schuljahre im Gymnasium – jedoch ohne abschließende Matura. Man vertraut darauf, dass alle, die das Gymnasium positiv abschließen, die Studierfähigkeit besitzen. Landesweite, standardisierte Testungen in der Landessprache, Englisch und Mathematik erfolgen im 3., 6. und 9. Schuljahr.
In Schweden werden alle Kosten der Schülerinnen und Schüler vom Staat getragen – es herrscht absolute Schulgeldfreiheit. Anders als bei uns bezahlt die Schule aus ihrem Globalbudget die Kosten für Schikurse und Exkursionen für alle – wenn sich das nicht ausgeht, fährt man eben nicht. Und die Ganztagsschule inklusive Verpflegung ist flächendeckend umgesetzt, sodass alle Kinder bestmöglich gefördert werden können und ein Nachhilfemarkt praktisch nicht existiert. Die Lernenden sowie alle Lehrpersonen sind von Montag bis Freitag von ca. 08:00 bis 15:30 in der Schule anwesend.

Eine Woche mit vielen pädagogischen Highlights
Die Fortbildungswoche beinhaltete zahlreiche Vorträge zum schwedischen Schulsystem, zu Systemtheorien und Schulmanagement im Allgemeinen. Zu erwähnen sind auch zahlreiche Workshops zu folgenden Themen: Teambuilding, Kommunikation in einem Unternehmen/Schule, Kommunikation zwischen LehrerInnen und SchülerInnen, methodisch-didaktische Ansätze zum kooperativen Arbeiten für SchülerInnen und LehrerInnen, internationale und europäische Zusammenarbeit zwischen Schulen, gesundes Essen in der Schule, die Wichtigkeit von Spielen, Bewegung und „brain-breaks“ (Denkaufgaben) zur Steigerung der Konzentration im Unterricht oder auch das Unterrichten im Homeschooling.
Darüber hinaus konnten die TeilnehmerInnen verschiedene Schularten der „FRIDA“-Schule besuchen, besichtigen und vor Ort erleben. Besonders hervorzuheben ist der Besuch des FRIDA-Gymnasiums, in welchem den SchülerInnen neben besonders flexiblen Stundenplänen und einer intensiven sozialen Betreuung auch Arbeitsräume für Kleingruppen, die individuell durch SchülerInnen genutzt werden können, zur Verfügung stehen.

Persönliches Fazit
Mag. Christoph Krasser zieht eine sehr positive Bilanz über die Fortbildung: „Sehr beeindruckend fand ich die sehr individuelle Unterrichtsgestaltung für die Schülerinnen und Schüler. Durch die kleine Gruppengröße (Anm. 12-15 SchülerInnen), kann es eine gezielte Förderung von Klein auf geben. Darüber hinaus bieten eigene Büros für je fünf Lernende einen tollen Lern- und Rückzugsort.”

Links:
https://fridagymnasiet.se/vanersborg/

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