funded by EUa 22 hb göteborg erasmus 2erasmus+ göteborgaufenthalt der handballer*innen der 7bs + 8bs von 11.-16.12.2022

Die Handballer:innen der 7BS und 8BS besuchten unsere schwedische Partnerschule in Göteborg und hatten dort die Gelegenheit, das schwedische Schulsystem, die Kultur und das Luciafest kennenzulernen, das traditionell am 13.12. im ganzen Land gefeiert wird. Der Schwerpunkt dieser durch Erasmus+ geförderten Mobilität lag aber am Handballsport: Hier konnten sich unsere Schüler:innen mit den schwedischen Peers bei Trainings und Wettkämpfen austauschen und wertvolle internationale Erfahrungen sammeln. Im folgenden Bericht sind ihre Eindrücke zusammengefasst.

Sonntag 11.12: Um 5 Uhr haben wir uns am Flughafen Graz getroffen und um 6:30 Uhr ging der Flug nach Frankfurt. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter nach Göteborg. Als wir ankamen fuhren wir mit dem Bus zu unerem Hostel nahe Liseberg und starrten dabei voller Freude aus dem Fenster, da wir heuer das erste Mal Schnee sahen. Danach trafen wir uns mit einem schwedischen Freund von Marcus, der mit uns eine Stadttour machte. Wir besuchten den Weihnachtsmarkt im Altstadtviertel Haga, die Festung Skansen Kronan, auf der sich die Schweden gegen die Dänen verteidigten und das schöne Viertel Vasa. Nach zwei Stunden freuten wir uns alle sehr auf das schwedische Essen, weil uns schon eiskalt war. Nach dem Essen hatten wir etwas Freizeit und danach eine Besprechung im Hotel. Am Abend fielen wir tot ins Bett, weil es ein sehr langer Tag war.

Montag 12.12: Der Wecker läutete um kurz nach 6 und los ging es zum Ersten Training in die Halle. Die Jungs trainierten mit dem 2006 Jahrgang in der großen Halle und die Mädchen mit dem gemischten 04/05/06 Jahrgang in einer Nebenhalle. Die Mädchen machten ein typisches Handballtraining mit vielen Lauf- und Technikelementen, es war sehr lehrreich und man konnte viel mitnehmen. Für die Verletzten ging es ins große Fitnesscenter direkt in der Halle. Die Motivation für das Training kam, als wir das Fitnesscenter betraten, denn dort gab es alles, was ein Sportlerherz begehrt. Nach dem Training ging es zum Frühstücken in die Schulkantine und danach weiter in die Schule. Zuerst gab es eine Einführungsstunde mit der Erasmuskoordinatorin der Schule, die uns das doch sehr andere Schulsystem in Schweden erklärte. Dann ging es in zwei Gruppen geteilt in den Unterricht, den die Lehrer auf Englisch abhielten und danach weiter zum Mittagessen. Nach dem Nachmittagsunterricht ging es wieder in die Partille Arena, um dort ein Training der Männermannschaft von Sävehof anzuschauen. Um 17 Uhr hatten wir wieder Training diesmal nur mit den jüngeren Jahrgängen, jedoch spielten wir viel Handball und man könnte sich gut mit den schwedischen Spieler*innen messen. Den Abend ließen wir mit einer Runde Werwolf zusammen ausklingen.

Dienstag 13.12: Nach dem Frühstück im Hostel fuhren wir in die Schule, wo wir das Lucia Fest gemeinsam feierten. Dabei verkleideten sich ein paar Schüler/innen mit weißen, bodenlangen Kleidern und einem Kranz auf dem Kopf. Sie sangen Lieder und hielten eine Kerze in der Hand, mit dem sie das Licht symbolisieren. Daraufhin fuhren wir wieder in die Arena, denn dort wurde ein Volleyballtunier veranstaltet, an dem wir mit zwei Gruppen teilnahmen und sogar ins Viertelfinale kamen. Nach gratis Burger und Snacks ging es zurück ins Hostel für einen kurzen und nötigen Powernap. Um 17 Uhr hatten wir wieder Training und diesmal trainierten wir mit dem 2004 Jahrgang mit, die mit Abstand die Besten in Schweden sind. Der Trainer von ihnen war der Co-Trainer der Damen und er hatte sehr viel Ahnung. Er gab uns hilfreiche Tipps und man konnte auch von den Spielerinnen einiges mitnehmen.

Mittwoch 14.12: Um 9 Uhr ging es für uns los zu einem Ausflug. Wir fuhren mit Straßenbahn und Bus zur Küste und von dort aus machten wir eine 45 minütige Bootstour. Trotz der Minusgrade war es ein schönes Erlebnis zwischen den kleinen, aber bewohnten Inseln Schwedens hindurchzufahren. Nach der Tour ging es für uns zu Fuß durch ein Tierreservat. Dort gab es Pferde, Enten, Rentiere, Ziegen und besonders begeistert waren wir von den Elchen. Danach besuchten wir das Naturhistorische Museum, indem wir ausgestopfte Elefanten, Nilpferde, Giraffen und Eisbären sahen. Eine Besonderheit war der weltweit einzige ausgestellte Blauwal. Am Abend besuchten wir ein Männer- und ein Damenspiel des IK Sävehof, welches eines der Highlights der Reise war.

Donnerstag 15.12: Nachdem die erste Stunde ausfiel ging die Schule für uns erst ab 10 Uhr los. Wir hatten Englisch Unterricht der 80 Minuten dauerte, was für uns sehr ungewöhnlich war, da bei uns die Schulstunden nur 50 Minuten dauern. Vor dem Mittagessen hatten wir noch eine kleine Schulführung in den Nebengebäuden der Schule. Dort sind die Werkstätten für die Mechaniker und Elektriker, da es an dem Gymnasium viele spezielle Zweige gibt und man direkt Vorort Berufe erlernt. Am Nachmittag besuchten wir den Deutschunterricht der Schweden und machten mit ihnen verschiedene Aufgaben. Diese Stunde war sehr interessant, denn man konnte sehen, wie der Unterricht in anderen Ländern abläuft und wie gut sie Deutsch sprachen. Am Abend fand in einer anderen Halle ein gemischtes Minihandballtunier mit den schwedischen Spieler*innen statt. Wir spielten auf die Breite, jeweils 10 Minuten, auf kleine Tore und hatten dabei viel Spaß. Es war sehr lehrreich und interessant sich mit den schwedischen Spieler*innen auszutauschen.

Freitag 16.12: Nach ca. 4 Stunden Schlaf fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen. Um 6:55 Uhr ging unser Flug nach Frankfurt und dort sitzen wir jetzt und lassen unsere Reise Revue passieren. Was uns besonders aufgefallen ist, dass die Schweden gastfreundlich und hilfsbereit sind. Auffallend war auch, dass alle Leute sehr gut Englisch sprachen.

Anna Moritz, Alina Dotzler (8BS)

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